Psychoonkologie-Fortbildung in München · DKG-anerkannt

Die Kunst der menschlichen Begleitung lehren

Für Fachkräfte, die Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen begleiten: in Klinik und Palliativversorgung, in Beratung, Pflege und Seelsorge. In fünf Modulen mit 122 Unterrichtseinheiten verbinden wir medizinische und psychosoziale Grundlagen mit Selbsterfahrung, Gesprächsführung und Fallarbeit.

Das Curriculum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt.

Berufsbegleitend in München · Nächster Beginn: 12. Juli 2027

Helle kreisförmige Fläche mit kleiner stehender Figur

Fachwissen, Selbsterfahrung und echte Begegnung

Die Fortbildung verbindet psychoonkologisches Fachwissen mit einer humanistischen Haltung: Menschen in existenziellen Krisen zu begegnen und sie auch jenseits von Diagnose, Methode oder Funktion zu sehen.

I

Ganzheitliches Wissen

Medizinische Grundlagen, psychische Belastungen, Gesprächsführung, Sozialrecht, Teamfragen, Palliativsituationen und Kasuistik greifen ineinander.

II

Persönliche Tiefe

Selbsterfahrung ist kein Zusatz, sondern ein eigener Bestandteil des Curriculums: Resonanz, Grenzen und Verantwortung werden praktisch erfahrbar.

III

Echte Begegnung

Die Gruppe ist auf höchstens 30 Teilnehmende begrenzt. Selbsterfahrung und Fallarbeit finden in kleinen Gruppen statt und schaffen Raum für Reflexion und eine tragfähige Lernatmosphäre.

Zeichnung einer stehenden Figur unter einer Linie mit vielen kleinen Vögeln

Für welche Berufsgruppen die Fortbildung gedacht ist

Die HPF richtet sich an Fachkräfte mit onkologischem Patient:innenkontakt: Psycholog:innen, Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialpädagog:innen und Sozialarbeiter:innen, Pflegefachkräfte, Seelsorger:innen und andere Berufsgruppen aus Klinik, Beratung, Palliativ- und Hospizarbeit.

Wichtig ist uns eine interdisziplinäre Lerngruppe. Viele Patient:innen werden nicht nur von approbierten Psychotherapeut:innen begleitet, sondern auch von Sozialdiensten, Pflege, Seelsorge und Beratungsstellen. Genau diese Versorgungsrealität soll im Kurs sichtbar werden.

Das Curriculum verbindet evidenzbasierte psychoonkologische Inhalte mit Selbsterfahrung, Fallarbeit und einer humanistischen Haltung: Würde, Beziehung, klare Grenzen und Selbstreflexion gehören für uns zur fachlichen Qualität.

Gewachsen aus psychoonkologischer Beratungspraxis

Die Humanistische Psychoonkologie Fortbildung ist aus der Arbeit der Psychosomatischen Beratungsstelle e.V. in München entstanden. Die Beratungsstelle begleitet seit 1982 krebskranke Menschen und Angehörige; diese Beratungspraxis prägt die Fortbildung bis heute.

Auf dem Gebiet der Psychoonkologie gehörte die Beratungsstelle zu den frühen Orten, an denen humanistische und tiefenpsychologische Arbeit mit Krebsbetroffenen praktisch entwickelt wurde.

Bis 2004 gehörte die Beratungsstelle zum ZIST, einer der großen humanistisch-tiefenpsychologischen Ausbildungsstätten im süddeutschen Raum. Heute arbeitet sie als eigener Verein.

Veranstalterin der Fortbildungsreihe ist die BewusstseinBilden UG (haftungsbeschränkt) in Kooperation mit der Beratungsstelle. Die Leitung hat Dipl.-Psych. Zoltan A. Gal, M.A. Phil.; er ist Psychoonkologe, Gründer der BewusstseinBilden UG und seit 2005 Leiter der Psychosomatischen Beratungsstelle.

BewusstseinBilden UG und Psychosomatische Beratungsstelle als Kooperationspartner
Gruppenraum der Psychosomatischen Beratungsstelle
Die Raumfotos auf dieser Website zeigen die Räume, in denen die Fortbildung tatsächlich stattfindet. Wir freuen uns über diese schönen Räume und sind auch ein bisschen stolz darauf.

Ein Team aus Psychoonkologie, Psychotherapie, Medizin und Beratung

Die Dozent:innen bringen klinische Psychoonkologie, Psychotherapie, Onkologie, Palliativmedizin, Sozialrecht, psychosoziale Beratung, Selbsterfahrung und Supervision zusammen.

Häufige Fragen

Vielleicht ist Ihre Frage schon beantwortet

Kurze Antworten auf Fragen, die Interessierte uns oft stellen. Weitere Antworten, etwa zu DKG-Anerkennung, Abschluss und Fortbildungspunkten, finden Sie auf der Seite mit allen häufigen Fragen.

Kann ich ohne Approbation teilnehmen?

Ja. Eine Approbation ist keine allgemeine Voraussetzung für die Teilnahme. Entscheidend sind Ihr beruflicher Hintergrund und Ihr Kontakt zu onkologischen Patient:innen. Davon zu unterscheiden sind zusätzliche Anforderungen, die für eine bestimmte Funktion in einem DKG-zertifizierten Zentrum gelten können.

Was kostet die Fortbildung, und kann mein Arbeitgeber sie übernehmen?

Die Teilnahmegebühr beträgt 3.050 Euro für das gesamte Curriculum mit 122 Unterrichtseinheiten. Viele Teilnehmende lassen die Kosten von ihrer Klinik, Beratungsstelle oder ihrem Träger übernehmen. Für den Antrag gibt es eine Ein-Seiten-Vorlage, die Sie ergänzen und intern weitergeben können.

Vorlage für den Arbeitgeber

Was gilt, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Für das Abschlusszertifikat sind höchstens zehn Prozent Fehlzeit möglich, also zwölf Unterrichtseinheiten. Wenn Sie absehen, dass Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sprechen Sie uns bitte frühzeitig an.

Was klären wir im 15-minütigen Gespräch?

In dem kurzen persönlichen Gespräch können Sie klären, ob die Fortbildung zu Ihrem beruflichen Hintergrund, Ihrer aktuellen Tätigkeit und Ihren Erwartungen passt. Das Gespräch ist ein unverbindlicher Orientierungsschritt und keine Anmeldung.

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