Teilnehmerzahl auf 30 Teilnehmende begrenzt

DKG anerkannte humanistische Psychoonkologie Fortbildung in München.

Melden Sie sich an für die Fortbildung Herbst - Winter 2026.

5 Wochenenden für Ihre Expertise

SELBSTERFAHRUNG

Selbsterfahrung - in drei Kleingruppen à 1,5 Tage. Sie werden zugeteilt: 26. & 27. Okt oder 27. & 28. Okt oder 29. & 30. Okt 2026 (16 Fortbildungseinheiten). Plus je ein halber Tag am 17. oder 18. Dez á 6 Fortbildungseinheiten.

Unsere berufsbezogene Selbsterfahrung hat zum Ziel, Ihre persönlichen Muster des Denkens, Fühlens und Verhaltens in der Arbeit mit onkologischen Patient:innen, im onkologischen Setting, mit Präsens wahrzunehmen und achtsam zu reflektieren - mit Bezug zu Ihrer persönlichen Biographie.
Wir werden - bei max. 10 Teilnehmenden pro Kleingruppe - verschiedene didaktische Methoden einsetzen, neben Vortrag, Übungen, Gruppenarbeit, Fallarbeit, erlebnisorientierte Verfahren, auch kreative Methoden und meditative Elemente.
Unsere Selbsterfahrungsleiter sind Psychotherapeuten mit Supervisorischer Fortbildung und mindestens 5 jähriger Berufserfahrung im Bereich Psychoonkologie.


ERKRANKUNGEN

 Fr.-So. 7.-8. Nov 2026 - 26 Fortbildungseinheiten

Am Freitag und am Samstag stehen die medizinischen Grundlagen der Entstehung und Behandlung der häufigsten Krebserkrankungen im Fokus. Am Samstag Nachmittag wenden wir uns dann der Entstehung und Behandlung auch seltener Krebserkrankungen zu.
Am Sonntag werden Sie über typische psychische Störungen bei Krebspatient:innen lernen (Anpassungsstörungen, Angststörungen, Depressive Störungen, Posttraumatische Belastungsstörung, Suizidalität). Und natürlich werden wir auch Psychodiagnostik fokussieren (Distress-Screening, Diagnostik psychischer Beschwerden und psychischer Störungen).

INTERVENTIONEN

Fr.-So. 13.-15. Nov 2026 - 26 Fortbildungseinheiten (evtl. findet das WE online statt - in Prüfung)

Der Freitag wird in Theorie und Praxis Erstgespräch und ressourcenorientierte Gesprächsführung erarbeiten.
Am Samstag stehen Psychoonkologische Interventionen im Fokus – evidenzbasierte Interventionen der Richtlinienpsychotherapieverfahren (Einzel- und Mehrpersonensetting), einschließlich Entspannungsverfahren und Imaginative Verfahren, Psychoedukation, eHealth- Interventionen und spezifische psychoonkologische Interventionen (u.a. Krisenintervention, ACT, Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion, CALM, Dignity-Therapie, Progredienzangsttherapie, sinnbasierte Ansätze, Psychopharmakotherapie, Künstlerische Therapie, Sport- und Bewegungstherapie).
Am Sonntag fokussieren wir ganz spezifisch klinisch relevante psychoonkologische Interventionen bei spezifischen Symptomen und/oder spezifischen Patient:innengruppen. Der Sonntag Nachmittag wird sich der palliativen Patientengruppe widmen.

SOZIALES

Fr.-So. 20.-22. Nov 2026 - 26 Fortbildungseinheiten (Online-Termin)

Thema am Freitag ist das Belastungserleben im onkologischen Team und bei Psychoonkolog:innen und Burnout-Prophylaxe.
Am Samstag geht es um die Bedeutung psycho, sozialer und psychosomatischer Faktoren für Entstehung und Verlauf von Krebserkrankungen (u.a. psychische Beschwerden, Stress, gesundheits bezogene Lebensqualität, soziale Unterstützung, Psychoneuroimmunologie).
Am Sonntag fokussieren wir sozialrechtliche Grundlagen, Informationen zu Sozialleistungen (wirtschaftliche Sicherung und finanzielle Hilfen, Schwerbehinderung, (teil-) stationäre Rehabilitation, Patientenrechte) Strukturen psychoonkologischer Versorgung, Dokumentation und Qualitätssicherung.

Achtung:


Zu der Fortbildung Frühjahr 2026 kann man sich leider nicht  mehr anmelden. 


KASUISITK

Je Kleingruppe jeweils ein Sa.-So. am 5. 6. Dezember // 12. 13. Dezember (online) // 16. 17. Januar 2027 - Je 22 Fortbildungeinheiten 

Samstag und Sonntag sind ganz der Fallarbeit und Kasuistik gewidmet. Obwohl fallbezogene Fragen zu jeder Zeit des Curriculums Platz finden können sind sie hier der zentrale Bestandteil des Wochenendes.
Jeder Kursteilnehmende stellt im Regelfall zwei Fälle vor. Teilnehmende sind verpflichtet mindestens einen eigenen Fall einzubringen. Die Kasuistik findet im vertraulichen, kollegialen Rahmen mit maximal 10 Teilnehmenden statt, so dass eine tiefe Auseinandersetzung für jeden Teilnehmenden sicher gestellt werden kann.